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Aktuelle Informationen



 


Aktuelle Informationen der SPD im Stadtbezirk




Landesminister Schneider zur Matinee im Stadtbezirk


Anlässlich der politischen Matinee des SPD-Stadtbezirks Dortmund-Brackel war Landesarbeitsminister Guntram Schneider im Gasthaus Grube zu Besuch.

In Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Nadja Lüders begrüßte der Stadtbezirksvorsitzende Dirk Sanke die ca. 60 Anwesenden.

In seiner Begrüßung verwies Dirk Sanke auf die mittlerweile schlechteren Arbeitsbedingungen mit denen es die ArbeitnehmerInnen heute zu tun haben. Die Zunahme von befristeten Arbeitsverträgen bei schlechterer Bezahlung.Der Wegfall von Urlaubs-und Weihnachtsgeld  in vielen Bereichen. Die Kürzung von Urlaubstagen bei gleichzeitiger Verlängerung der Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich. Die Abkopplung der Lohnentwicklung durch Tarifflucht der Arbeitgeber, indem Sie aus den Tarifverbänden ausscheiden.Hier muss Politik einschreiten und die Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern. Der soziale Fortschritt muss jeden Tag aufs Neue erkämpft werden. Wer hier nachlässt hat es nicht verdient die Menschen zu vertreten. Willy Brandt hat es auf den Punkt gebracht mit den Worten"Jede Politik die nicht der Verbesserung der Lebensumstände des Menschen dient, soll sich zum Teufel scheren."

Rede Schneider
Guntram Schneider, Dirk Sanke Stadtbezirks-Vorsitzender und MdL Nadja Lüders

Arbeitsminister Guntram Schneider stellte in seiner Rede die  Notwendigkeit eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns in den Vordergrund. Er betonte die Notwendigkeit prekäre Arbeitsverhältnisse zurück zu drängen und die Zeitarbeit zu regulieren.

Er stellte den Artikel 24 unserer Landesverfassung als Grundlage seiner Arbeit in den Mittelpunkt seiner Rede.Diese Maxime unserer Verfassung sollten jeden verantwortlichen Politiker mahnen danach zu handeln.
Artikel 24

(1) Im Mittelpunkt des Wirtschaftslebens steht das Wohl des Menschen. Der Schutz seiner Arbeitskraft hat den Vorrang vor dem Schutz materiellen Besitzes Jedermann hat ein Recht auf Arbeit.

(2) Der Lohn muß der Leistung entsprechen und den angemessenen Lebensbedarf des Arbeitenden und seiner Familie decken. Für gleiche Tätigkeit und gleiche Leistung besteht Anspruch auf gleichen Lohn. Das gilt auch für Frauen und Jugendliche.

Der soziale Fortschritt muss jeden Tag aufs Neue erkämpft werden. Wer hier nachlässt hat es nicht verdient die Menschen zu vertreten. Willy Brandt hat es auf den Punkt gebracht mit den Worten"Jede Politik die nicht der Verbesserung der Lebensumstände des Menschen dient, soll sich zum Teufel scheren." 

In einem weiteren Teil wies Guntram Schneider auf den Missbrauch der Leiharbeit hin, denn diese wird zunehmend strategisch zum Austausch von Stammbelegschaften und als Instrument zur Lohndrückerei benutzt.

Ein erheblicher Teil der positiven Arbeitsmarktentwicklung hängt jedoch mit dem Anstieg der Zeitarbeit zusammen. Der Bestand der Zeitarbeitstellen an den offenen Stellen in NRW beträgt aktuell 36%.

Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren im Juni 2010 ca.180.000 Menschen in NRW in der Zeitarbeit beschäftigt.

Ab dem 01.Mai 2011  gelten für ArbeitnehmerInnen aus den EU Mitgliedsstaaten Estland, Lettland ,Litauen, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit. Einschränkungen gelten dann nur noch gegenüber Rumänien und Bulgarien.

Ab diesem Zeitpunkt können Arbeitnehmer aus diesen Staaten uneingeschränkt auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig werden, dies gilt auch für den Bereich der (grenzüberschreitenden innereuropäischen) Arbeitnehmerüberlassung.

Wenn bis zu diesem Zeitpunkt nicht der Mindestlohn in der Leiharbeit und der Grundsatz" Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gilt, ist dem Lohndumping in unserem Land jede Lohnwillkür der Weg geebnet. Hier muss die schwarz/gelbe Bundesregierung endlich ihre Blockadehaltung aufgeben und eine Politik für die Menschen die von ihrer Arbeit leben wollen zulassen.

In 20 von 27 EU-Mitgliedsstaaten gibt es den gesetzlichen Mindestlohn. In Deutschland gab es 2008 sechs Millionen Menschen, die weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienen. Zwei Millionen von Ihnen bekommen weniger als 6 Euro pro Stunde.
Von einem gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro würden nach einer Untersuchung des Instituts Arbeit und Qualifikation an der UNI Duisburg Essen deutschlandweit über 18% der Beschäftigten profitieren - in -Ostdeutschland mehr als jeder Dritte.

Rund 25% der 1,2 Mio.erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in NRW, die Leistungen nach dem SGB II erhalten, sind erwerbstätig und können ihren Unterhalt trotz Arbeit nicht aus eigenen Mitteln bestreiten.

Er wies daraufhin, das sich die NRW Landesregierung darin einig ist: Prekäre Beschäftigung in jeder Form zurück zu drängen.
Auch hier gilt die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns, dessen Höhe von einer unabhängigen Kommission erarbeitet wird.

Die Landesregierung setzt sich für eine Arbeitskultur des Miteinanders und des sozialen Zusammenhalts ein. Hierbei gilt: Menschengerechte Arbeitsbedingungen und das Prinzip "Gute Arbeit" sollen in allen Bereichen unserer Wirtschaft durchgesetzt werden.

Es ist nicht nur ein Gebot der Fairness, sondern liegt auch im eigenen Interesse der Unternehmen, Arbeit so zu gestalten, dass sie die Lebensqualität und die Gesundheit nicht beeinträchtigt und Raum gibt für das familiäre Zusammenlebemn und die Betreuung von Kindern , so Minister Schneider in seiner Rede.    




Jahreshauptversammlung der SPD im Stadtbezirks

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Neue Vorstand
Der neu gewählte Vorstand der SPD im Stadtbezirk Brackel
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Den Rechenschaftsbericht 2008 bis 2010 des Stadtbezirksvorsitzenden finden Sie hier



Ehrung eines Unwilligen


Oder wie ehrt man jemanden der es eigentlich gar nicht will?

Antwort
Man tut es einfach!

Wir ehren heute jemanden, der sich um unsere Partei und unseren Stadtbezirk besonders verdient gemacht hat. Geehrt wird heute unser ehemaliger und künftiger Bezirksbürgermeister,
 unser Genosse Karl-Heinz Czierpka

Laudatio
Lieber Karl-Heinz, ich weiß am liebsten würdest Du mir jetzt das Wort entziehen, aber auf dieser Bühne führe ich Regie und Du hast die dankbare Aufgabe des unwilligen Beteiligten. Ich bitte Dich die Geduld aufzubringen mir 5 Minuten ohne Unterbrechung zuzuhören. Ich weiß wie schwer Dir diese fällt.

Begründung
Du gehörst zu jenen Zeitgenossen die sich bewusst und entschieden dem Zeitgeist entgegenstellen und nicht den Anspruch haben Everybodys Darling zu sein, sondern den Mut haben dem Publikum auch unbequeme Wahrheiten mitzuteilen.
Du weißt sehr genau , wer es allen Recht machen will der ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Also versuchst Du es erst gar nicht. Du leistest für uns alle maßgebliche Vorarbeit im Hintergrund, damit wir anschließend mit dem Ergebnis in der Öffentlichkeit punkten können.
Diese beharrliche Kärrnerarbeit ist es , die mich dazu veranlasst hat Dich heute zu ehren. Die Ehrung mit dem Ehrenbrief unserer Partei und der Willy-Brandt-Medaille, soll genau jene Genossinnen und Genossen ehren, die sich um unsere Partei verdient gemacht und das Gemeinwohl zum Maßstab ihres Handeln erhoben haben. Du verkörperst im besten Sinne sozialdemokratische Tugenden. Du fragst nicht was bringt mir das, sondern was hat unser Ort, unser Stadtbezirk und unsere Stadt davon.

Danksagung
Lieber Kalli, ich danke Dir im Namen unserer Partei für Deine unermüdliche Arbeit und Unerschrockenheit im Sinne unserer Ziele diese vor der Öffentlichkeit zu vertreten.
Unser Altbürgermeister Willi Spaenhoff hat mir kurz vor seinem Tod etwas mit auf den Weg gegeben, was bis heute Gültigkeit besitzt.
„Das Maximale, das Du in der Demokratie erwarten kannst, ist eine gemässigte Unzufriedenheit des Wählers.“ Dieses  Zitat scheint mir auch genau für Dich zuzutreffen.

Die Wählerschaft und auch wir erkennen häufig nicht, wie viel Freizeit für die Verwirklichung von Projekten draufgeht und Dankbarkeit nicht unbedingt zu erwarten ist.

Unser Dank und die nun folgende Ehrung soll eine kleine Entschädigung sein, wohlwissend das Du diese nicht erwartet hast.
Ich danke für eure Aufmerksamkeit und Deine Geduld.
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Ehrung
Landtagskandidatin Nadja Lüders, Karl-Heinz Czierpka, Stadtbezirksvorsitzender Dirk Sanke




Rücknahme der Klage gegen die BV-Neuwahl

Dortmund, 01.Februar 2010

Der Stadtbezirksvorstand und die Fraktion der SPD in der Bezirksvertretung Brackel haben sich am Mittwoch in einer gemeinsamen Sitzung ausführlich mit der Frage der Klagerücknahme beschäftigt. Zur Erinnerung: Um wegen befürchteter langwieriger Rechtsunsicherheit bei der OB-Neuwahl einen Extra-Wahltermin für die Bezirksvertretung zu verhindern hatte der Fraktionsvorsitzende Thomas Wesnigk auf Bitten der Fraktion Klage eingereicht - nach dem nun erfreulicher Weise schnell Klarheit über die OB-Wahl (und mittlerweile auch über den Termin) herrscht bestand kein Anlass mehr, die Klage aufrecht zu erhalten.

Mehrheitlich haben der Vorstand des Stadtbezirks und die Fraktion beschlossen, Thomas Wesnigk zu empfehlen die Klage zurück zu nehmen. Daher wird Thomas Wesnigk im Laufe der nächsten Tage die Rücknahme veranlassen.

Trotz dieses eindeutigen Ergebnisses kamen in der langen Diskussion die vielfältigen Probleme im Zusammenhang mit der Neuwahl zur Sprache. Durch das völlige Fehlen eindeutiger und verlässlicher Informationen um Ablauf und wichtige Fragen im Verfahren besteht nach wie vor große Unsicherheit über die Zeit bis zur Neuwahl.

Es ist der SPD vor Ort völlig unverständlich, wie der Rat eine Neuwahl beschließen konnte ohne die damit zusammenhängenden Probleme auch nur annähernd vorab zu klären, von den hohen Kosten ganz abgesehen. Es existieren im Moment jede Menge Aussagen kompetenter Menschen zu allen Punkten des Verfahrens, nur kommen sie oft gerade bei den wichtigen Fragen zu unterschiedlichen Antworten. Das komplette Chaos in Dortmund ist nur deshalb ausgeblieben, weil Rat und Bezirksvertretungen durch Klagen im Augenblick weiter arbeiten. Wichtigstes Argument gegen eine Klagerücknahme im Stadtbezirk Brackel waren die in den nächsten Wochen notwendigen Beratungen zu weiteren Einsparungen im Zuge der Haushaltssanierung. Auch die Frage was mit ausstehenden Beschlüssen passiert steht im Raum. Hier soll vorher z.B. auf jeden Fall noch eine Dringlichkeitsentscheidung in Sachen BVB-Trainingszentrum getroffen werden. Die vielen Termine der nächsten Monate wurden schon nur noch am Rande erwähnt. Viel wichtiger: Wie können die Mitglieder der Bezirksvertretung im kommenden Vierteljahr bei Problemen aus der Bürgerschaft reagieren? Gibt es weiterhin die Möglichkeit, auf dem "kleinen Dienstweg" schnell und unbürokratisch an Informationen und konkrete Hilfe zu kommen oder wird Schulterzucken die einzig mögliche Reaktion bleiben? Für ein Vierteljahr? Nicht vorstellbar!

Mehrere Veranstaltungen drohen gänzlich unter zu gehen, etwa die Bürgerinformation zum Nahverkehrsplan, die Ideen zu Ruhr.2010 - vieles wird ohne die Bezirksvertretung stattfinden müssen oder einfach entfallen.

Besonders betroffen waren die Mitglieder über die Ungewissheit der grundsätzlichen Frage, ob nicht allein eine einzige Klage gegen den Ratsbeschluss zur Neuwahl aller Bezirksvertretungen ausreicht um für alle Bezirke Folgen zu haben. Denn das wäre der absolute GAU: Die BV Brackel wird nach der Klagerücknahme sofort aufgelöst und zwei Monate später stellt das Verwaltungsgericht fest dass das gar nicht hätte stattfinden dürfen weil der Ratsbeschluss beklagt wird und dies für alle 12 Bezirke aufschiebende Wirkung hat.

Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka hat daher bereits vor einer Woche das Rechtsamt angeschrieben und um Beantwortung dieser Fragen gebeten, bisher ohne Antwort. Er wird die Klagerücknahme ebenfalls mit einem Fragenkatalog begleiten. Dabei geht es vorrangig um die Vertretung der Interessen des Stadtbezirks. Hier hat ja die Bezirksvertretung auf Antrag der CDU-Fraktion beschlossen, den Bezirksbürgermeister als Beauftragten für die Belange des Stadtbezirks Brackel zu benennen.

Gerade Thomas Wesnigk gehört zu jenen Fraktionsmitgliedern, für die die Probleme des Stadtbezirks deutlich im Vordergrund stehen, dennoch hat er sich dem Votum der Partei untergeordnet, denn trotz der vielen Argumente gegen eine Klagerücknahme steht die Glaubwürdigkeit vor Ort an erster Stelle: Wir halten Wort!

Die SPD im Stadtbezirk Brackel war über die unerwartete Offenbarung des Haushaltsdefizits am Tag nach der Wahl genau so entsetzt wie die meisten Bürger. Alle haben gewusst, dass auch Dortmund in der Krise ins Trudeln geraten musste, beschleunigt durch Gesetze aus Land und Bund die munter weitere Kosten auf die Kommunen abwälzen. Da war es wenig tröstlich, dass die Dortmunder Haushaltsprobleme bescheiden anmuteten im Vergleich zu den Schwierigkeiten in der Nachbarschaft, wir hätten uns alle sehr gewünscht, diese Information wäre vor den Wahlen öffentlich gemacht worden. Wir können den Ärger vieler Bürger verstehen, wenngleich wir manche Reaktionen für unangemessen halten. Dennoch haben wir keinen Grund uns vor einer erneuten Wahl zu fürchten und daher ist dieser Beschluss mit deutlicher Mehrheit gefasst worden.

Thomas Wesnigk wird seine Klage zurück ziehen und die Mandatsträger warten gespannt darauf, wann sie darüber und über die Konsequenzen offiziell informiert werden, denn bisher mussten sie sämtliche Informationen der Presse entnehmen. Bis dahin werden alle ihre Aufgaben und Pflichten wahr- nehmen.

Und vorher wird auf jeden Fall noch die BVB-Vorlage beschlossen, wir sorgen für bessere Trainingsbedingungen, versprochen, das kann auf keinen Fall schaden!




Klage gegen Wahlwiederholung


Vorstand und Bezirksvertretungs-Fraktion der SPD im Stadtbezirk Brackel haben sich intensiv mit der Frage einer Klage gegen die Wahlwiederholung beschäftigt. Die Situation im Moment: Klagen gegen die Ratswahl sind sehr wahrscheinlich, aus einzelnen Bezirksvertretungen wird ebenfalls geklagt und FDP-Mann Tokarski klagt gleich gegen alle Wahlen, auch gegen die OB-Wahl!

In Brackel steht man einer Wiederholung der Kommunalwahl positiv gegenüber, ist sich sicher, dass die Wähler auch bei einer Wahlwiederholung die gute Arbeit der SPD-Mandatsträger vor Ort honorieren werden. Daher will man im Einklang mit dem Beschluss der Dortmunder SPD eigentlich nicht gegen die Wahlwiederholung klagen.

Allerdings bestehen große Befürchtungen weil viele Punkte des Ablaufs absolut ungeklärt sind. Bei konkreten Nachfragen gibt es häufig keine oder aber mehrere, sich teilweise widersprechende Antworten. Vor allem die Klage gegen die OB-Wahl und die Tatsache, dass vorab deren Zulässigkeit vom Gericht geprüft werden muss bereitet heftige Bauchschmerzen. Niemand kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen, welcher zeitliche Ablauf daraus entstehen kann. Im Extremfall müsste die Bezirksvertretung Brackel wegen Fristablaufs bereits zu einem Zeitpunkt gewählt werden in dem über die Zulässigkeit der Klage gegen die OB-Wahl noch gar nicht entschieden wurde. Auf keinen Fall wollen die Brackeler aber riskieren, dass es einen teuren Extra-Wahltermin nur für die Bezirksvertretung Brackel gibt oder dass der Stadtbezirk Brackel monatelang ohne Vertretung bleibt weil über andere Wahlen noch nicht entschieden worden ist.

Daher hat man sich mit großer Mehrheit darauf verständigt, zunächst gegen die Wahlwiederholung der Bezirksvertretung Brackel zu klagen. Diese Klage soll aber sofort zurück gezogen werden wenn fest steht, dass die Wahl zum Oberbürgermeister stattfinden kann. Dann können die Bezirksvertretung Brackel und der Oberbürgermeister gemeinsam an einem Termin gewählt werden. So will man versuchen, die Kosten für die Stadt und den Aufwand für die Wähler so gering wie möglich zu halten. Da die Klage persönlich von einem Mandatsträger eingereicht werden muss hat sich der Fraktionsvorsitzende Thomas Wesnigk bereit erklärt, diese  undankbare Aufgabe zu  übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen 
Dirk Sanke                                                 Thomas Wesnigk
Stadtbezirksvorsitzender                            Fraktionsvorsitzender



Vereinbarung zwischen Bündnis 90 / Die Grünen und der SPD im Stadtbezirk Dortmund-Brackel über die Zusammenarbeit der Fraktionen in der BV in der Wahlperiode 2009 bis 2014

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SPD Direkt



Barbara Heinz für herausragende Verdienste mit dem Ehrenbrief und der Willy Brandt- Medaille geehrt.


Für ihre über 3 Jahrzehnte währende Arbeit auf den Feldern der Frauen, Friedens und Migrantenpolitik hat die Stadtbezirksdelegiertenkonferenz Dortmund Brackel auf ihrer Jahrestagung Barbara Heinz besonders geehrt. 

sankeIn seiner Laudatio hob der Stadtbezirksvorsitzende Dirk Sanke die besonderen Verdienste hervor. Wir können stolz sein eine solche Frau in unseren Reihen zu haben. Barbara Heinz gehört zu den Menschen die Sozialdemokratie leben, aus einem Grundbedürfnis heraus die Welt jeden Tag ein bisschen friedlicher, sozialer und menschlicher zu machen.

Heinz

Dirk Sanke überreicht den Ehrenbrief und die Willy-Brandt-Medallie an Barbara Heinz

Wahl des Stadtbezirksvorstandes

Auf der Stadtbezirksdelegiertenkonferenz hat sich bei den Wahlen eine deutliche Verjüngung des Vorstands ergeben. Wieder gewählt wurden Dirk Sanke als Vorsitzender und Eli Vossebrecher als seine Stellvertreterin. Neu gewählt wurde Daniel Behnke als stellvertretender Vorsitzender, gerade 24 Jahre alt geworden. Vanessa Schlegel als neu gewählte Schriftführerin verstärkt die Riege der unter 30- jährigen im Vorstand. Neuer Hauptkassierer wurde Olaf Treichel. Bei den Beisitzern sind Michael Noffke und Fabian Erstfeld neu gewählte Vorstandsmitglieder. Der Vorstand freut sich besonders darüber, dass durch einige Juso-Mitglieder und vor allem durch Fabian Erstfeld – mit 16 Jahren jüngstes Mitglied- der Altersdurchschnitt des Vorstandes kräftig nach unten gedrückt wird. Weitere Beisitzer sind: Anette Schulte, Kirsti Döbertin, Brigitte Thiel, Thomas Griese und Karlheinz Wetzel. Damit sind alle Ortsteile im Stadtbezirk Brackel auch im neuen Vorstand wieder vertreten.

Vorstand

Der neue Stadtbezirksvorstand


Die Arbeit im Stadtbezirk wird sich in den kommenden zwei Jahren zuerst auf die Vorbereitung für die Kommunalwahl konzentrieren. Dazu gehört die Aufstellung der Kandidaten für Rat und Bezirksvertretung, aber auch inhaltliche Themen. Ein Schwerpunkt wird hierbei das Thema „Flughafen“ sein. Die SPD Fraktion in der Bezirksvertretung hat hierzu eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, um die finanzielle Seite eines möglichen Ausbauplanes näher beleuchten zu können. Die Antwort steht noch aus.


Ein zweiter Schwerpunkt wird nach der Fertigstellung des zweigleisigen Hellwegausbaus in Asseln jetzt der Weiterbau der L663n bis zur Stadtgrenze und darüber hinaus sein. Hierzu hat sich bereits im letzten Jahr die SPD im Stadtbezirk Brackel an Herrn Oliver Wittke, Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW gewandt, mit der Bitte um Unterstützung für einen zügigen Weiterbau dieser Straße. Die Antwort aus dem Verkehrsministerium liegt inzwischen vor und besagt, dass die Einstufung des Gesamtprojektes in die Stufe 1 des Landesstraßenbedarfsplans aufgegriffen wurde und damit die Notwendigkeit eines durchgängigen Streckenzuges unterstrichen wird. Für den auf Dortmunder Gebiet liegenden Abschnitt wurde der Landesbetrieb beauftragt, die Planung voranzubringen. Nach Aussage des Verkehrsministers werden nur Projekte in den Landesstraßenausbauplanentwurf aufgenommen, die bis zum Jahre 2011 realisiert bzw. begonnen werden können.


Ziel der SPD im Stadtbezirk Brackel ist es nun, dafür zu sorgen, dass die Aufnahme der L663n in diesen Landesstraßenausbauplanentwurf möglich wird, damit der Hellweg auch in den Ortsteilen Asseln und Wickede entlastet werden kann.

Abschied von Torsten Westbrock

westbrock

Dirk Sanke verabschiedet den bisherigen Kassierer Torsten Westbrock und dankt ihm für die gute Zusammenarbeit.




Marie-Juchacz-Haus in Asseln

Die SPD im Stadtbezirk Brackel wird sich auch weiterhin für optimale Nutzungs- und Erweiterungsmöglichkeiten des Marie-Juchacz-Hauses in Asseln einsetzen. Auch wenn von der Verwaltung die Bereitstellung von Mitteln für einen Um- oder Anbau zurzeit nicht für nötig erachtet wird, sieht die SPD mittel- bis langfristigen Handlungsbedarf.

Ziel muss es sein, für die mittelfristige Finanzplanung Geld vorzusehen, da das Marie-Juchacz-Haus bereits heute in Teilbereichen renovierungs- und erweiterungsbedürftig ist. Die beiden durch eine Maueröffnung verbunden Räume im Erdgeschoß sind für größere Veranstaltungen mit mehr als 30 Menschen ungeeignet, weil der vorhandene Durchbruch nur ein begrenztes Gemeinschaftsgefühl entstehen lässt. Die eingeschränkte räumliche Situation lässt viele Möglichkeiten der Veranstaltung gar nicht erst zu. Die Räume im Obergeschoss sind für Menschen mit einer Behinderung nicht zu erreichen und die Toiletten sind dringend renovierungsbedürftig.

In Asseln gibt es außer diesem Angebot der AWO für Senioren keine weiteren Alternativen, die für „Jedermann“ zugänglich sind. Schon heute bemüht sich die AWO aber, nicht nur Angebote für Senioren, sondern für alle Altersgruppen anzubieten.

Unabhängig von der Trägerschaft durch die AWO für das Marie-Juchacz-Haus ist dieses Objekt auch aufgrund der Grundstücksgröße und der guten Erreichbarkeit – nicht nur für Asselner Mitbürger, sondern für den gesamten Stadtbezirk – für weitere Perspektiven gut geeignet. Ob man nur ein Mehrgenerationenhaus oder generationsübergreifende Angebote plant, Fakt ist, dass für den vorhersehbaren wachsenden Bedarf für ältere Mitbürger im Stadtbezirk Brackel in der Seniorenarbeit zusätzliche Möglichkeiten geschaffen werden müssen. Auch die Verwaltung hat in ihrer Stellungnahme festgestellt, dass mit dem hohen Anteil an Senioren im Stadtbezirk Brackel ein eher wachsender Bedarf besteht.

Ob die Einrichtung des offenen Jugendtreffs in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde keinen weiteren Bedarf an Jugendarbeit mehr nötig macht, mag dahingestellt sein. Angebote für Jugendliche, die sich eben nicht in einen Jugendtreff der Gemeinde begeben wollen, könnten auch im Marie-Juchacz-Haus interessante Alternativen finden.




Neuwahl in der SPD-Fraktion Brackel

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Brackel hat neu gewählt und wird ihre Arbeit künftig im Team gestalten. Thomas Wesnigk, der erst seit einem knappen Jahr als Nachrücker Mitglied der Bezirksvertretung ist, wurde zum Vorsitzenden gewählt. Er begleitete bereits seit Beginn der Legislaturperiode die Arbeit der Fraktion und der Bezirksvertretung Brackel, um sich auf die kommunalpolitische Arbeit vorzubereiten.

Ihm zur Seite stehen als Stellvertreterinnen Kirsti Döbertin – wie bisher – und Anette Schulte. Beide sind seit Beginn der Legislaturperiode Mitglieder der BV Brackel und haben auch in der Vergangenheit die Arbeit der Fraktion maßgeblich mitgestaltet.

Damit kann die bürgernahe kommunalpolitische Arbeit der SPD-Fraktion kontinuierlich weitergeführt werden.




Gerechter Lohn für gute Arbeit


Unter diesem Motto werben die Ortsvereine der SPD im Stadtbezirk Dortmund- Brackel am Freitag, den 15.06.2007 in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr für einen gesetzlichen Mindestlohn von 7.50 Euro mit Infoständen und der Sammlung von Unterschriften.

logoDeutschland ist- gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Leistung- so reich wie nie zuvor. Trotzdem arbeiten viele Menschen den ganzen Tag, können aber sich und ihre Familien vom erarbeiteten Lohn nicht ernähren. Armutslöhne sind ungerecht und unsozial. Sie missachten die Leistung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist ein Skandal. Wer voll arbeitet, muss davon leben können. Deshalb muss mit dem Lohndumping zu Lasten der schwächsten unserer Gesellschaft Schluss sein.

Mehr als 2,5 Millionen Vollzeitbeschäftigte arbeiten in Deutschland für Armutslöhne, die weniger als 50 % des Durchschnittslohns betragen. Die Tarifbindung nimmt weiter ab. Nur 68% der Beschäftigten in Westdeutschland und 53% in Ostdeutschland erhalten tariflich vereinbarte Löhne. Armutslöhne gibt es nicht nur bei Tarifungebundenen Arbeitgebern. Auch viele Tariflöhne liegen zwischen drei und vier Euro. Die Aufstiegsmobilität in besser bezahlte Jobs ist gering. Niedriglöhne sind kein Einstieg in eine bessere Zukunft, sondern bedeuten meist Verharren in Armut.

Dem Wert der Arbeit muss ein adäquates Gehalt gegenüberstehen, deshalb fordern wir bei Beschäftigung eine Sozialversicherungspflicht und einen Mindestlohn von 7,50 € pro Stunde, der einem Bruttomonatseinkommen von ca.1.256,-- € entspricht. Menschen zuzumuten, von weniger zu leben, ist nach unserer Auffassung moralisch verwerflich und nicht zu rechtfertigen. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde ca. 4 Milliarden Euro in die Sozialkassen bringen.

Die Unternehmen werden aufgefordert, gute Leistungen von Arbeitnehmern durch gerechte Löhne zu honorieren. Lohndrückerei verletzt einen wichtigen Grundwert unserer sozialen und demokratischen Ordnung: die Würde des Menschen und seiner Arbeit.

Die Politik muss steuernd eingreifen, wo dieses Prinzip mutwillig verletzt wird.


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Radtour durch den Stadtbezirk


Bei herrlichem Wetter trafen sich viele Genossinnen und Genossen zu einer Radtour am 10.Juni die in Brackel startete über die renaturierte Körne nach Wasserkurl weiterging und über Afferde und Massen nach Wickede in die Gartenanlage "Fritz-Henßler" zum gemeinsamen Ausklang bei Bratwurst und Pils und Kaffee und Kuchen einen gelungenen Abschluss fand. 

radtour

Die von den Genossen Kunkel und Netthövel ausgesuchte Tour führte durch ausgesucht schöne Landschaften unserer schönen westfälischen Landschaft. Unser Dank gilt der freundlichen Bewirtung durch die Gartenfreunde vom Gartenverein "Fritz-Henßler" die uns freundlich aufgenommen und hervorragend bewirtet haben. 

Die rund 20 km lange Radtour haben alle Beteiligten bei guter Gesundheit und bester Laune erlebt.


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Wird der Dortmunder Osten in Dorstfeld vom S-Bahn-Netz abgekoppelt?


An 6 Stationen hält die S-Bahn-Linie S 4 im Stadtbezirk Brackel. Wer heute in Wickede, Asseln oder Brackel in die S 4 einsteigt, erreicht nicht nur die City, sondern in Dorstfeld auch die Anschlusslinien S 2 Richtung Mengede und S 1 Richtung Bochum. Die Umsteigezeiten zu den andern S-Bahn-Linien sind bei der Hin- und Rückfahrt ideal. So kann man von Brackel nach Westerfilde in nur 25 Minuten fahren - der Anschlusszug steht in Dorstfeld am selben Bahnsteig bereit. Eine Rückfahrt von Bochum-Langendreer bis Wickede West dauert 39 Minuten, einschließlich Umstieg in Dorstfeld. Werden es demnächst 20 Minuten, abends und am Wochenende sogar 30 Minuten länger sein? 

Zurzeit arbeiten VRR und DB AG an neuen Fahrplänen für die S 1 vom Dortmunder Hbf über Dorstfeld nach Bochum, Essen und Düsseldorf. Hintergrund sind Linienänderungen im Raum Düsseldorf, um Einsparungen zu erzielen. 

Die Brackeler Sozialdemokraten befürchten, dass ohne entsprechende Änderung auf der S 4 die Fahrgäste aus dem Stadtbezirk Brackel demnächst in Dorstfeld lange Wartezeiten haben, wenn sie zur S 1 in Richtung Oespel, Universität und Bochum weiterfahren oder von dort nach Hause fahren wollen. 

Deshalb fordert der SPD-Stadtbezirk Brackel: 

Ab Dorstfeld müssen täglich, auch am Wochenende und in den Abendstunden, die wichtigsten Anschlüsse ohne lange Wartezeit möglich sein, das heißt von der S 4 aus Wickede, Asseln, Brackel in Richtung 

Oespel, Universität und Bochum / Essen und Düsseldorf (S 1)
Mengede, Castrop-Rauxel (S 2). 

"Auch in unserem Stadtbezirk wohnen Menschen, die im Indupark oder in Mengede, in Bochum oder Essen arbeiten. Die umweltfreundliche Fahrt mit der S-Bahn ist heute durchaus attraktiv. Wir wollen nicht, dass die Fahrgäste in Dorstfeld abends mehr als 30 Minuten auf ihren Anschlusszug warten müssen." 

Dies muss bei allen Fahrplanänderungen berücksichtigt werden!


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Straßen im Hohenbuschei-Baugebiet werden nach berühmten BVB-Spielern benannt

In Anwesenheit von BvB-Präsident Dr.Reinhard Rauball und dem Sohn des verstorbenen Adi Preißler, Herrn Kai Preißler hob Dirk Sanke, Stadtbezirksvorsitzender der SPD im Stadtbezirk Brackel die herausragende Bedeutung des BvB und seiner historischen Protagonisten an erster Stelle Adi Preißler den unangefochtenen Torschützenkönig nach1945 hervor.BVB

Hartmut Monecke, SPD - Ulrich Begemann, Bündnis 90 / die Grünen, Dr. Reinhard Rauball, BVB - Dirk Sanke, SPD Stadtbezirk

Das neue Wohnquartier Hohenbuschei mit seinem Hauptnutzer BvB ist ein einzigartiges Wohn und Gewerbequartier von überregionaler Bedeutung für Dortmund.
Der BvB mit seiner für Dortmund nicht zu unterschätzenden alle gesellschaftlichen  Kreise verbindenden Wirkung , verdient eine qualitativ hochwertige Namensgebung.
Alle die in Zukunft in diesem Wohnquartier eine neue Heimat finden, werden Straßennamen mit besonderem Klang vorfinden. Alle vorgeschlagenen Namen  haben herausragendes für Dortmund und den BvB geleistet.  Mit Ihrer Nennung werden sie besonders geehrt.

Wir sind der festen Überzeugung das dieser Antrag in der Bezirksvertretung Brackel mit großer Mehrheit angenommen wird, zumal für weitere Namensnennungen ausreichend Platz in diesem einzigartigen Wohnquartier vorhanden ist.

Abseits steht wer hier nicht mitmacht.

bvb

Selbst Schalker würden gerne hier wohnen , wenn ihre Adresse "Reinhard(Stan)Libuda-Straße heißt. Der Sohn von Adi Preißler war bewegt und gerührt, als er davon erfuhr das sein Vater in dieser Weise geehrt werden soll. Sein Vater hat sich immer mit dem Verein verbunden gefühlt. Selbst seine letzten Worte haben dem BvB gegolten. Seine unsterblichen Worte: Grau ist alle Theorie, entscheidend ist auf`m Platz sind mittlerweile geflügelte Weisheiten, was die tiefe Verbundenheit der Dortmunder zu ihrem BvB unterstreicht, so Dirk Sanke.

Herzblut und innige Verbundenheit kennzeichnen das Verhältnis von BvB und Bevölkerung und dem wollen wir mit dieser Namensgebung Rechnung tragen, so der SPD-Stadtbezirksvorsitzende Dirk Sanke.

Nachtrag:

Dieser Antrag basiert auf einem Gespräch zwischen Karl-Heinz Czierpka unserem Bezirksvorsteher , Reinhard Rauball, Präsident des BvB 09 und Herrn Watzke, Geschäftsführer des BvB 09 im vergangenen Jahr. Geistiger Urheber ist Karl-Heinz Czierpka, so nachzulesen in der Niederschrift der Bezirksvertretungssitzung vom 30.11.2006. 

Dies sollte auch die Lokalredaktion der RN nachlesen und die Haltung haben falsche Berichterstattung zu korrigieren.Dies gebietet die journalistischeFairness.

Dirk Sanke am 28.Mai.2007   

bvb

Hartmut Monecke, SPD - Silke Seidel, Entwicklungsgesellschaft Hohenbuschei - Dr. Reinhard Rauball, BVB - Kai Preißler - Elli Vossebrecher, Renate Weyer, Kirsti Döbertin (alle SPD) - Ulrich Begemann, Bündnis 90 / die Grünen - Karl-Heinz Czierpka (SPD) Bezirksvorsteher Brackel - Dirk Sanke, SPD Stadtbezirk

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Der gemeinsame Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Dortmund-Brackel lautet wie folgt:


1. Die lange Hauptverbindungsstraße, die das Baugebiet von Nord-West bis Süd-Ost durchzieht, erhält den Namen"Hohenbuschei-Allee"
2. Die westliche Erschließungstrasse vom Heßlingsweg/oesterstraße bis zum Trainingsgelände des BvB09 erhält den Namen "Adi-Preißler-Allee"
Im Rahmen Rahmen der Errichtung weiterer Straßen sollen folgende Namen berücksichtigt werden:
Max Michallek, Lothar Emmerich, Heinrich Czerkus, Alfred Kelbassa, Jürgen Schütz, Erich Schanko, Reinhard Libuda, Elwin Schlebrowski, Wolfgang Peters und Helmut Schneider.
Die straßenscharfe Zuordnung dieser Sportler erfolgt nach Vorlage des endgültigen Straßenplanes.

Begründung:

Die Hauptverbindungsstraße wird "Hohenbuschei-Allee" genannt, weil dieser Name das gesamte Gebiet während der Planungs-- und Entwicklungsphase kennzeichnet.
Durch die Erstellung des BvB Trainingsgeländes und des damit über den Stadtbezirk hinausgehenden öffentlichen  Interesses, werden erfolgreiche BvB Fußballer als Namensgeber gewählt..Die Straßen die nach den Namen der Mitglieder der BvB Meistermannschaft von 1956 und 1957(einmalig in der deutschen Fußballgeschichte) benannt werden, sollten räumlich
zusammen liegen. Im Rahmen des Bebauungsplanes Hohenbuschei werden etwa 50-60  Straßennamen gesucht. Hierbei sollten auch verdiente Sportler anderer Sportarten berücksichtigt werden. Dabei sollte der thematische Zusammenhang gewahrt bleiben.

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Programmdiskussion "Zukunft der Arbeit"


Auf unserer Versammlung referierte der Genosse Dr.Andreas Bach, seines Zeichens Geschäftsführer der Curt Ebert GmbH in Dortmund-Brackel und Leiter des Arbeitskreises "Zukunft der Arbeit" auf Unterbezirksebene.
Thematisiert wurden der Wegfall der Industriearbeitsplätze, neue Berufe im Dienstleistungssektor, Sockelarbeitslosigkeit und die aktuelle Debatte um den Mindestlohn.
Andreas Bach erläuterte die aktuelle Programmdebatte und den hervorragenden Gegenentwurf von Erhard Eppler, der im Gegensatz zum Berliner Entwurf in klaren und nachvollziehbaren Sätzen programmatische Deutlichkeit herausstellt.

Hierzu schreibt die Frankfurter Rundschau:
Es ist kein Wunder, dass das Werk eines Einzelnen aussagekräftiger daherkommt als ein großes Kompromisspapier. Dennoch ist es nicht die Sprache allein, die Epplers Beitrag in der Partei zum
Diskussionsgegenstand machen wird. Der Altvordere verschiebt auch inhaltlich die Gewichte. Er platziert das alte und neue Zukunftsthema Klimapolitik vor den Komplex Arbeit, Wachstum und Beschäftigung. Er definiert den Sicherheitsbegriff umfassender und widmet sich vor allem
dem Problem des Terrorismus, der entstaatlichten Gewalt und der Kommerzialisierung des Krieges. Und er beschreibt die sozialdemokratische Vorstellung von der Rolle des Staates und den
Grenzen der Privatisierung."Deregulierung als Prinzip widerspricht dem Zweck eines jeden Staates. In der Bildung, der Sicherheit und beim Strafvollzug sieht Eppler die grenzen der Privatisierung erreicht.
Es ist der Ton, der die beiden Dokument unterscheidet.Und nirgendwo lässt sich dies besser erkennen als am Schluss." Wir versprechen niemandem, dass wir die fehlerlose Gesellschaft oder gar ein irdisches Paradies schaffen, schreibt Eppler." Auch unser Wollen und Planen ist
dem Irrtum unterworfen. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Wir suchen in dieser Welt, wie sie ist, Wege in eine lebenswerte Zukunft."Die Epplersche SPD klingt menschlicher und gleichzeitig nicht minder pointiert.Vielleicht ist dies ja der Stil eines Programms, das nicht nur
von Genossen und Parteifunktionären gelesen wird, sondern auch über die Grenzen einer schrumpfenden SPD hinaus wirken kann."
Programm

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Pressemitteilung der Juso Stadtbezirks-AG Brackel zur aktuellen Situation der Jugendlichen

Am Freitag, den 20. April, hat sich die neue Juso Stadtbezirks-AG Brackel einen Überblick über das abendliche Angebot für Jugendliche im Stadtbezirk verschafft. Dabei wurden die einzelnen Jugendtreffs, wie z.B. das Brauks in Brackel, aufgesucht und festgestellt, dass diese über eine vielfältiges Angebot verfügen, welches von den Jugendlichen sehr gut wahrgenommen wird.

Die Juso-AG will sich daher für eine nachhaltige Politik einsetzen, so dass nicht nur kurzfristig Gelder zur Verfügung gestellt werden, sondern Aktionen auch langfristig angeboten werden können.

Ferner sollte jeder Jugendliche das Recht besitzen, sich auch nach Schulende auf den Schulhöfen aufhalten zu dürfen. Hierbei müssen gewalttätige Ausbrüche natürlich unterbunden werden, welche jedoch die Ausnahme von der Regel darstellen. Auch vor den Alkoholproblemen will die Juso-AG nicht ihre Augen verschließen, doch dafür muss das Elternhaus gestärkt und nicht das Jugendschutzgesetz verschärft werden.


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"Bunt statt Braun"

Die SPD im Stadtbezirk Brackel fordert dazu auf, sich am bürgerschaftlichen Engagement gegen die Nazis unter dem Motto „Bunt statt Braun“ am 1. Mai zu beteiligen und neben der Kundgebung des DGB am Platz der alten Synagogen auch die Kundgebung und den ökumenischen Gottesdienst von 14 bis 16 Uhr auf dem Gelände der Evangelischen Kirche in Brackel zu besuchen.

Die östlichen Stadtbezirke sind in diesem Jahr Ziel eines groß angelegten Neonaziaufmarsches. Deshalb ist es wichtig, dass alle Demokraten sich zum friedlichen Widerstand gegen neonazistische Tendenzen zusammenfinden.

Die SPD-Frauen im Stadtbezirk Brackel werden außerdem am Wochenende auf der Hellweg-Schiene Infoblätter zu diesem Thema an die Bürgerinnen und Bürger verteilen.

Bunt statt Braun

Zwei Bezirksvertreter aus Asseln - Herr Thomas Wesnigk (SPD) und Herr Ulf
Katler (CDU) - kleben parteiübergreifend die Plakate gegen die rechte Demo am
1. Mai


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Probleme mit Jugendlichen im Stadtbezirk Brackel

Die SPD im Stadtbezirk Brackel ist beunruhigt über die zunehmende Problematik mit Jugendlichen im Stadtbezirk. Zuletzt war am letzten Wochenende in Wickede die Polizei zu einem größeren Einsatz vor Ort. Hierzu mussten auch zusätzliche Ordnungskräfte aus anderen Bereichen hinzugezogen werden. In der Vergangenheit sind sowohl in Brackel als auch in Asseln ähnliche Situationen bekannt geworden und es ist zweifelsfrei nicht möglich, die Situation nur durch die Schaffung zusätzlicher Angebote für Jugendliche zu entschärfen.

Die SPD ist nicht der Auffassung, dass eine stärkere Polizeipräsenz alleine das Problem löst, allerdings ist ein Einschreiten der Ordnungskräfte dann erforderlich, wenn Rechte Anderer verletzt werden und wenn Grenzen überschritten werden. Und das ist inzwischen mehrfach der Fall gewesen.

Inzwischen ist bekannt, dass viele der Jugendlichen, die sich besonders am Wochenende im Stadtbezirk Brackel treffen, aus anderen Stadtteilen anreisen. Der SPD im Stadtbezirk Brackel ist es besonders wichtig, dass bei der Polizei im Stadtbezirk die personellen Kapazitäten langfristig erhalten bleiben, um auch in Zukunft auf solche Situationen kurzfristig und vor allem zeitnah angemessen reagieren zu können, ohne dass die Bevölkerung bei anderen wichtigen Angelegenheiten darunter leidet. Dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung ist Rechnung zu tragen. Deshalb wird sich die SPD im Stadtbezirk Brackel auf allen zur Verfügung stehenden Ebenen dafür einsetzen, dass auch zukünftig die personellen Kapazitäten bei der Polizei im Stadtbezirk erhalten bleiben.


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Unterschriftenaktion gegen geplante Privatisierung der Sparkasse

Wir Sozialdemokraten im Stadtbezirk Dortmund-Brackel werden in der Zeit vom 31.01.2007 - 20.02.2007 Unterschriften gegen die Privatisierungsabsichten der gelb-schwarzen Landesregierung sammeln.

Begründung: Die Sparkassen- Beschäftigten haben berechtigte Sorge, dass mit der Reform des Sparkassengesetzes in NRW die Landesregierung den Weg frei macht für die Privatisierung der Sparkassen in unserem Land. Eine Privatisierung von Sparkassen hätte weit reichende Folgen - nicht nur für die Beschäftigten selbst, sondern auch für die Städte und Kreise die heute Gewährsträger einer Sparkasse sind. Privatisierte Sparkassen müssten sich einseitig dem Renditestreben privater(Mit-)Eigentümer unterwerfen. Dies wäre verbunden mit

  • einem "Ausdünnen" des Filialnetzes in den Stadtteilen,
  • dem Verzicht auf Förderung von Sozial-, Kultur-und sportlichen Initiativen über die Sparkassenstiftungen vor Ort,
  • die nur noch eingeschränkte Kreditversorgung von Handwerks- und Kleinbetrieben, die heute noch gesetzliche Pflichtaufgabe der Sparkassen ist,
  • und - nicht zuletzt, wie das Beispiel Großbritannien zeigt- dem Aushöhlen des Rechtes auf ein Giro-Konto für Jedermann, weil sozial schwache Kunden unter Renditegesichtspunkten als bloßer Kostenfaktor "weggespart" würden.

Die SPD im Stadtbezirk Dortmund-Brackel ruft die Bevölkerung dazu auf sich gegen diese unsozialen Maßnahmen zur Wehr zu setzen und dies mit ihrer Unterschrift zu bekräftigen.


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Veränderungen in der Bezirksvertretung Brackel

Gerd Wosny von der SPD scheidet aus

Gerd Wosny – für die SPD Asseln als Mitglied in der Bezirksvertretung Brackel – ist zum Ende 2006 ausgeschieden. Bereits bei seiner Wahl im Herbst 2004 hatte er angekündigt, dass er nur etwa für die Hälfte der Legislaturperiode tätig sein würde, um dann Platz für seinen Nachfolger – den Asselner Thomas Wesnigk – zu machen.

Gerd Wosny war in dieser Legislaturperiode bereits zum dritten Mal Mitglied der BV Brackel. Vom 13.12.91 bis 13.10.94 und vom 19.09.96 bis 02.09.99 war der als Nachrücker für ausgeschiedene Bezirksvertretungsmitglieder tätig.

Zum dritten Mal war er jetzt – nach dem Ausscheiden von Elisabeth Vossebrecher – seit dem 15.10.2004 als ordentlich gewähltes Mitglied in der Bezirksvertretung.

Gerd Wosny ist seit 30 Jahren im Vorstand der SPD Asseln und durch seine Aktivitäten am Geschehen in Asseln beteiligt. Er konnte so nahtlos jeweils seine Arbeit in der Bezirksvertretung aufnehmen bzw. fortführen. Er war und ist im Asselner Vereinsleben bekannt und hatte dadurch den Vorteil, Ansprechpartner für viele Menschen zu sein. Den Ausbau des Asselner Hellwegs und der Entlastungsstraßen (L663n und L556n) hat er z.B. von Anfang an begleitet und vor Ort bei den Bürgern in vielen Diskussionen vertreten.

Für Asseln hat Gerd Wosny während seiner politischen Aktivitäten viele große und kleine Dinge mit bewegt und wird die Geschicke jetzt in die Hände seines Nachfolgers Thomas Wesnigk legen.

Thomas Wesnigk begleitet die Arbeit der SPD-Fraktion und der Bezirksvertretung Brackel schon seit Beginn der Legislaturperiode, um sich auf seine neue Aufgabe vorzubereiten. Auch er ist im Asselner Vereinsleben bekannt und wird natürlich durch den Vorstand der SPD Asseln genau so viel Unterstützung erhalten, wie Gerd Wosny.

Die SPD im Stadtbezirk Brackel bedankt sich bei Gerd Wosny herzlich für seinen Einsatz und wünscht seinem Nachfolger, Thomas Wesnigk viel Erfolg für seine neue Aufgabe.



Jugendarbeit im Stadtbezirk

Die CDU beklagt sich darüber, dass ihr Antrag, 120.000 Euro in die Jugendarbeit zu stecken, von der Bezirksvertretung abgelehnt wurde. Ein fünftel des gesamten Jahresetats mal schnell ausgeben ohne geklärt zu haben, was damit gemacht werden soll und wie es danach weitergehen kann, das ist keine nachhaltige Politik sondern purer Aktionismus. So sah es in der Sitzung auch der Bezirksjugendpfleger, der nur noch den Kopf schütteln konnte.

Kurfristiger Aktionismus ersetzt keine nachhaltige auf dauerhafte Akzeptanz gerichtete Jugendpolitik. Herr Barrenbrügge sollte seine politische Arbeit in der BV einmal kritisch hinterfragen, dann würde er vielleicht zu der Einsicht gelangen, das Politik mehr bedeutet als ein kurzfristiger Presseauftritt.

Die Politik von Herrn Barrenbrügge erschöpft sich in unverbindlichen Vorschlägen, Anfragen, Nachfragen und Vorwürfen an die Verwaltung, die dann entsprechend von der Verwaltung beantwortet werden. Wie zum Beispiel in Bezug auf seine sogenannte "Jugendpolitische Initiative". Da sollte die Verwaltung eine Fläche für Jugendliche in Asseln suchen. Die Antwort war entsprechend. Zitat: "...leider wurden keine Angaben zu der angedachten Nutzung durch die Jugendlichen gemacht. Für eine engültige Entscheidung, ..., benötigen wir konkrete Angaben." Das sagt alles!

Politik muß konkret sein. Diese unverbindliche Art der vielen vielen Vorschläge und Anfragen des Herrn Barrenbrügge zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit der CDU.

Die SPD steht für konstruktive Politik und nachhaltige Projekte, die sich auch in Zukunft tragen. Darauf kann sich der Bürger verlassen. Wir haben nicht sofort auf jede Frage die richtige Antwort, aber wir arbeiten daran und kümmern uns um eine dauerhafte Lösung. Wir wollen auch in Zeiten knapper Kassen verlässliche Politik für den Bürger machen. Dazu braucht es langen Atem, lockere Schnellschüsse führen zwar zu vielen Presseberichten, aber sie bringen uns nicht zum Ziel.


Seniorenworkshop

Der SPD-Stadtbezirk hat sich - gemeinsam mit den AWO-Vorsitzenden aus Wickede und Asseln - als Einstieg mit dem Thema "Seniorenarbeit" beschäftigt.

Referenten

Andreas Gora AWO - Dirk Sanke SPD StB - Reinhard Pohlmann Stadtverwaltung

Reinhard Pohlmann, zuständig für den Fachbereich Seniorenarbeit bei der Stadt Dortmund machte deutlich, dass die Anzahl der älteren Menschen weiterhin zunimmt und dass im Stadtbezirk Brackel die meisten "jungen Alten" in der Stadt Dortmund leben. Aufgrund von veränderten Familienstrukturen und zunehmenden Single-Haushalten auch bei älteren Menschen, werden auch entsprechend angepasste Angebote für die Senioren notwendig. Deshalb hat die Stadt inzwischen in fast allen Stadtbezirken Seniorenbüros eingerichtet, die ein entsprechendes Beratungsangebot vorhalten sollen und zurzeit Kontakte in die verschiedenen Bereiche aufbauen. Eine der beiden Mitarbeiterinnen des Brackeler Seniorenbüros - Frau Stefanie Werner - war auch anwesend. Die Seniorenbüros sollen auch mit bereits bestehenden Trägern von Seniorenarbeit feststellen, ob die bisherigen Angebote noch ausreichen, oder ob auch hier veränderte Bedarfe entstehen. Dazu gehört auch, dass räumliche Verhältnisse auf den Prüfstand müssen (die AWO-Begegnungsstätten Wickede und Brackel befinden sich z.B. in Kellerräumen und sind für gehbehinderte Personen schlecht erreichbar, das Marie-Juchazc-Haus platzt mit seinem vielfältigen Angebot aus allen Nähten).

Andreas Gora vom AWO-Unterbezirk informierte darüber, dass die AWO im Unterbezirk kleinteilige Arbeit in den Stadtbezirken anstrebt und dass bei der AWO inzwischen mehr ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind als bei den Kirchen. Weiter teilte er mit, dass die AWO im Unterbezirk sich mit dem Konzept für ein Mehrgenerationenhaus in Asseln (MJH) beworben hat. Hierbei handelt es sich um ein Konzept des Bundes, für das auch Zuschüsse gezahlt werden können. Da sich auch andere Träger beworben haben, steht eine Entscheidung hierüber noch aus (diese ist inzwischen gefallen und leider wurde das Marie-Juchacz-Haus nicht berücksichtigt). Geplant war für den Fall einer Zusage, dass der AWO-Unterbezirk mit der örtlichen AWO gemeinsam das Konzept umsetzen will. Auf Nachfrage erklärte Andreas Gora, dass eine räumliche Erweiterung des MJH nichtzwingend notwendig wäre, aber auf jeden Fall Vorteile bieten würde. In Wickede hat die AWO (Unterbezirk) damit begonnen, in Räumen des Evang. Gemeindehauses in der Meylantstraße eine Tagespflege für Demenzkranke aufzubauen.

Pohlmann referiert

Bei der anschließenden lebhaften Diskussion wurden die unterschiedlichen Konzepte der Wickeder und Asselner AWO deutlich. Man war sich einig, dass beide Wege richtig und wichtig sind und dass bei den entsprechenden Voraussetzungen auch die politische Unterstützung notwendig ist. Der Stadtbezirksvorstand wird in Absprache mit den AWO-Ortsvereinen in Kürze hierzu Entscheidungen treffen.


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Wie geht es weiter an der S-Bahn-Unterführung der L 556 n

Mitglieder der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung und des SPD-Ortsvereins Asseln ließen sich an Ort und Stelle Erläuterungen zum Kreuzungspunkt der Baumaßnahme L 556 n / S-Bahn-Unterführung geben. Herr Dipl.-Ing. Georg Timmerkamp vom Landesbetrieb Straßenbau NRW konnten die Fragen der Teilnehmer ausführlich beantworten.

So konnten alle Anwesenden beruhigt werden bezüglich des Fuß- und Radwegs in Ost/West-Richtung, parallel zur S-Bahn (verlängerte Westfälische Straße). Die gern genutzte Radwegeverbindung wird zukünftig in einer Breite von ca. 2 m auf der Höhe des S-Bahn-Brückenwerkes fortgeführt. Außerdem wird von dort auch ein ausschwenkender Wirtschaftsweg in Richtung Süden zur Aplerbecker Straße geführt.

Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten durch die Bahn ist im Mai 2007 zu rechnen. Dann beginnt die Arbeit des Landesbetriebs Straßenbau NRW mit der Weiterführung der Asselner Straße (L 556 n). Nach der Anbindung der L 556 n an die Aplerbecker Straße gefragt, erläuterte Herr Timmerkamp, dass die Straße im Bereich der jetzigen Fahrradumleitung auf die alte Trasse der Aplerbecker Straße eingeschwenkt wird. Die „alte“ Aplerbecker Straße wird südlich des Lehnemannswegs an die neue Trasse herangeführt, in ähnlicher Form wie im Norden die Asselburgstraße an die Asselner Straße angebunden ist. Ein Ende der Baumaßnahme wird für Mai 2008 erwartet.

Vor Ort wurde allen Beteiligten noch einmal klar, wie wichtig in diesem Zusammenhang die Weiterführung eines Geh- und Radweges auf der Aplerbecker Straße in Richtung Neuasseln ist. Entsprechende Anträge sind auch bereits in der BV gestellt. Da die Ausschreibung für diesen zweiten Bauabschnitt der L 556 n noch nicht erfolgt ist, wollen sich kurzfristig die anwesenden Mandatsträger aus Rat und Bezirksvertretung bemühen, eine entsprechende Planung noch in die Ausschreibung dieser Maßnahme mit hineinzubekommen.


Radtour durch den Stadtbezirk


SPD trotzte bei der Radtour dem Regen

Für die Teilnehmer der SPD-Radtour am Treffpunkt Nußbaumweg sah das Wetter zunächst noch ganz gut aus. Die Hoffnung, die Strecke trocken bewältigen zu können, zerschlug sich aber schon hinter dem Finanzamt, als man die Fläche für einen Spielplatz im Bereich des Neubaugebietes Wambel in Augenschein nahm. Auch die Informationen über die geplanten Autohäuser an der B1-Fläche wurden vom Fraktionsvorsitzenden der SPD, Hartmut Monecke, bei Nieselregen erteilt. Danach musste die Gruppe von ca. 25 unerschütterlichen Fahrradfahrern erst einmal einen dicken Schauer unter dem B1-Tunnel am Gottesacker abwarten.

Mutig trat die Gruppe aber danach trotz Regen wieder in die Pedale und besichtigte das Gelände der Stadtgärtnerei, um von dort weiter nach Asseln zur S-Bahn-Baustelle an der Westfälischen Straße / L556n zu radeln. Auf dem Weg Richtung Wickede gab es noch einen kurzen Stopp am Standort der neuen Rettungswache im Briefsweg. Von dort ging dann die Route weiter zum Osterschleppweg, um einen Eindruck vom neuen Standort des verlegten Pappelstadions zu erhalten.

Inzwischen waren alle Teilnehmer so nass geworden, dass der geplante Treffpunkt beim Fest der Interessengemeinschaft Wickeder Vereine auf dem Platz vor dem Haus Lucia zunächst einmal verschoben werden musste, bis trockene Kleidung wieder für gute Laune sorgte.




Perspektiven fortschrittlicher Bildungspolitik

Schule
Dr. Ernst Rösner und Dirk Sanke

Die SPD im Stadtbezirk Brackel lädt zur Diskussion über die Bildungspolitik mit Dr. Ernst Rösner ein

Nordrhein-Westfalen soll laut Ministerpräsident Jürgen Rüttgers an die Spitze der Pisa-Länder kommen. 

Mit welcher Schule ist das zu erreichen?  Mit dem Gymnasium, der Realschule, der Hauptschule und/oder der Gesamtschule?

Diesen Schulen attestieren internationale Studien fortlaufend Versagen. Sie verstärken soziale Ungleichheit und stehen durch den Schülerschwund vor unlösbaren Problemen.

Deswegen möchte die SPD im Stadtbezirk Brackel die
Perspektiven fortschrittlicher Bildungspolitik“
mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

Dr. Ernst Rösner von der Universität Dortmund
stellt das von ihm entwickelte Zukunftsmodell einer „Allgemeinen Sekundarschule“ vor. Zugleich macht er an Hand von Daten und Statistiken deutlich, dass nur die grundlegende Veränderung der Schulstruktur die Misere der Schulen kurieren kann.




Mahnwache bei Deilmann-Haniel in Dortmund-Kurl

Mahnwache

Am 27. Mai 2006 hat die SPD im Stadtbezirk Brackel die Patenschaft für eine Mahnwache der Mitarbeiter von Deilmann-Haniel in der Zeit von 14.00 Uhr bis 22.00 Uhr übernommen und damit ihre Solidarität mit den Streikenden der Firma Deilmann-Haniel bekundet.

Schon seit langem gibt es Bemühungen um eine Zukunftsperspektive für die Beschäftigten von Deilmann-Haniel auf den verschiedensten Ebenen. Dabei ist zuletzt von einer geplanten Tarifabsenkung für das Unternehmen die Rede und von einem möglichen Haustarifvertrag, welcher schon kurzfristig Einkommenseinbußen von durchschnittlich 5000 Euro je Beschäftigten im Jahr vorsieht.
Die Mitarbeiter bekunden mit ihrem Streik, der nach wie vor rund um die Uhr vor dem Werkstor stattfindet, ihre Ängste und Sorgen um den Erhalt ihres Arbeitsplatzes und wurden dabei in der Vergangenheit schon von vielen Organisationen und Gruppierungen unterstützt.
Genossinnen und Genossen aus dem gesamten Stadtbezirk haben deshalb solidarisch die Aktion der Beschäftigten bei Deilmann-Haniel am vergangenen Samstag unterstützt. 

 

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